Der EIB - die Zukunft in der Elektroinstallation

  

Der Europäische Installationsbus (EIB) ist ein Standard der beschreibt,

  • wie bei einer Installation Sensoren und Aktoren in einem Haus miteinander verbunden werden können,
     
  • und der festlegt, wie Sensoren und Aktoren miteinander kommunizieren müssen (=Protokoll).


Der EIB steuert zum Beispiel die Beleuchtung und Jalousien beziehungsweise Beschattungseinrichtungen, die Heizung sowie die Schließ- und Alarmanlage. Mittels EIB ist auch die Fernüberwachung und -steuerung eines Gebäudes möglich. Eine Steuerung erfolgt dabei über den Benutzer selbst oder über einen mit entsprechender Software ausgerüsteten Computer.

Der EIB wird derzeit vor allem bei neuen Wohn- und Zweckbauten installiert, kann jedoch auch bei der Modernisierung von Altbauten nachträglich eingebaut werden. EIB-Installationen sind mittlerweile nicht nur im gehobenen Wohnungsbau zu finden. Es werden bereits auch bei preiswerten Fertighäusern EIB-Netze in das Gebäude standardmäßig integriert.

Einige praktische Anwendungsbeispiele:

  1. Sie können einen Schalter bei der Ausgangstüre programmieren, der Ihnen automatisch alle Lichter ausschaltet, die Jalousien runterfährt und die Heizung um 5 Grad runterfährt.
     
  2. Es können auch die Daten des Windmessers genutzt werden, um Jalousien oder Markisen einzufahren oder alle Fenster und Türen bei einer bestimmten Windstärke automatisch zu schließen. Welche Aktionen jeweils erfolgen sollen, lässt sich dabei innerhalb weniger Minuten durch Programmierung der Anlage flexibel festlegen. Dabei werden auch verschiedene Gewerke miteinander verbunden. Heizung, Belüftung, Alarmanlage, Haussprechanlage, Gartenbewässerung, automatische Beleuchtung und Wetterstation können so über ein einheitliches Netz kommunizieren und selbstständig auf sich wandelnde Umweltbedingungen reagieren. In der Form eingesetzt erhöht ein EIB-System den Wohnkomfort und kann durch Senken des Energieverbrauchs Kosten sparen.
     
  3. Denkbar ist auch eine Kombination mit einem Erdgas-Sensor. Tritt Erdgas aus einer Erdgas-Leitung aus und konzentriert sich etwa im Heizraum, so kann dies ein Erdgas-Sensor registrieren. Automatisch werden dann alle relevanten Fenster geöffnet damit sich das Erdgas verflüchtigt. Damit wird eine Gas-Explosion verhindert. Zusätzlich kann ein elektrischer steuerbarer Verschluss die Erdgas-Hauptleitung verschließen, damit kein weiteres Gas in den Raum nachfließt.
     

Zusammenfassung 

Man kann man also sagen: Mittels EIB lassen sich

  • Beleuchtung
  • Beschattung
  • Heizung
  • Klima
  • Lüftung
  • Information
  • Fernzugriff (über Handy, Telefon, Internet)

integriert zusammenschalten. Dies eröffnet erst den Weg zur umfassenden Raum-Automation eines Gebäudes und verschafft damit mehr Komfort, mehr Sicherheit, Individualität und Flexibilität für die Nutzer eines Hauses.

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